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Stufenschaft war gestern.  Der Stufen-Schaft ist ein Auslaufmodell. Die Zukunft gehört Beruhigungssaugern mit einem "biegeschlaffen", hochflexiblen, adaptiven Schaft mit nur 70 g Knickwiderstand.

   

War der Sauger mit stufigem Schaft bereits ein Meilenstein in der Weiterentwicklung von Beruhigungssaugern, soll die neue Generation mit adaptivem Schaft noch größere Vorteile gegenüber herkömmlichen Beruhigungssaugern realisieren und nochmals zahn- und kieferfreundlicher werden.

Wenn Sie die "Informationen" aufmerksam gelesen haben, wissen Sie, daß die Entstehung einer der häufigsten Anomalien durch übermäßigen Schnullergebrauch, nämlich der lutschoffene Biß, maßgeblich von den Rückstellkräften des Schaftes beim Knicken bzw. Zusammenbeißen, abhängt. Ziel der Neuentwicklung ist es deshalb, diese Rückstellkräfte noch weiter zu reduzieren.

Dies wurde damals durch einen stufenförmigen Schaft erreicht, der einer durchschnittlichen sog. sagittalen Frontzahnstufe entspricht. Außerdem war der Schaft dünner und schmaler, als bei herkömmlichen Beruhigungssaugern.

Der adaptive Schaft der Neuentwicklung besteht aus einem eigens dazu entwickelten, besonders weichen und "biegeschlaffen" Silikon. Eine konkrete Form wird nicht mehr vorgegeben. Vielmehr paßt sich das Material jeder Stufe individuell an. Die Rückstellkräfte des Schaftes werden dabei nochmals reduziert.

          

Um einen sicheren Halt im Lippenschild zu gewährleisten, ist jedoch ein anderes Silikon von höherer Härte erforderlich. Darum werden jetzt  erstmals in der Geschichte der Beruhigungssauger höchst unterschiedliche Silikone miteinander kombiniert. Auch dieses Verfahren ist bereits patentrechtlich geschützt.

Auf der  Kölner Messe Kind & Jugend 2010, stellte MAM einen neuen Schnuller vor, den MAM Perfect. Er entspricht in der Internetpräsentation einem Prototypen,  den ich  im November 2007 zum Patent angemeldet habe. Im Januar 2008 war ich in Wien bei MAM zu Gast und habe dort u.a. diese Idee präsentiert. Technisch für die Serie nicht realisierbar, hieß es noch 2008 bei allen namhaften Herstellern von Beruhigungssaugern, die ich aufsuchte bzw., denen ich dieses Konzept vorstellte. Um so erstaunter und gleichzeitig erfreut bin ich darüber, festzustellen, daß sich mein Konzept und die Erkenntnis durchgesetzt haben: "je dünner und weicher der Schaft eines Schnullers, desto geringer der Druck auf Zähne und Kiefer, und desto geringer die Gefahr der Entstehung von Anomalien" und daß alle namhaften Hersteller von Beruhigungssaugern dies heute beachten, und bemüht sind, es umzusetzen. Als ich den MAM-Sauger erstmals in der Internet-Präsentation sah, war ich begeistert: von der Seite super-dünn. Als ich ihn dann allerdings in Händen hielt war ich enttäuscht darüber, wie breit er ist.

Mein Ziel ist es, einen orthodontischen Beruhigungssauger zu entwickeln, der die Gefahr der Entstehung von Anomalien auf ein Minimum reduziert. Das Konzept dafür steht. Ein erstes, weltweites PCT-Schutzrecht ist bereits erteilt und ein weiteres ist in Arbeit.

Des weiteren ist ein Therapie- und Übungsgerät für Kieferorthopäden und Logopäden in Arbeit. Dieses soll die Beseitigung eines lutschoffenen Bisses bewirken, bzw. unterstützen und zu Hause benutzt werden.

Bis zur Marktreife des neuen Beruhigungssaugers wird noch einige  Zeit vergehen, da  neue Produkte zunächst auf Herz und Nieren geprüft werden müssen, um allen Sicherheitsstandards, Normen und Ansprüchen zu entsprechen.

Ihr

Dr. med. dent. Rolf Brockhaus

 
© 2017 beruhigungssauger.de | letzte Aktualisierung: 13.08.2012
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